Lösungen, Unternehmenssicherheit

Viren: Smartphones bald so gefährdet wie PCs

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2011 sind mobile Geräte wie Android-Smartphones zum ersten Mal ernsthaft ins Visier der Cyberkriminellen geraten. Die Lage ist noch nicht vergleichbar mit der im PC-Bereich, doch die Gefahren im Mobilbereich nahmen sprunghaft zu.

Das ist die Hauptaussage der 17. Ausgabe des Internet Security Threat Reports (ISTR) von Symantec. Der Sicherheitsexperte hat bis dato rund 3600 neue Schadcode-Varianten für mobile Endgeräte gefunden. Die Zahl der Sicherheitslücken auf mobilen Plattformen hat sich mit einem Anstieg von 93 Prozent zum Vorjahr nahezu verdoppelt. 

In erster Linie zielten die Angreifer 2011 auf das Sammeln von Daten, Übermitteln von Inhalten und das Anwender-Tracking ab. Sicherheitsexperte Stefan Wesche bemerkt zu den Entwicklungen im Mobilfunkbereich: "Bei den Schädlingen handelt es sich in 77 Prozent der Fälle um "trojanisierte" Apps - zum Beispiel solche, die im Hintergrund teure Premium SMS verschicken. Oder sie lesen die gespeicherten Adressen aus." 

Doch nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen müssen sich verstärkt mit diesen Gefahren auseinandersetzen, da aufgrund des "Bring your own Device"-Konzepts (BYOD) immer mehr private mobile Endgeräte in den Arbeitsalltag Einzug halten. 

"'Bring your own Device' wird längst auch in deutschen Unternehmen praktiziert. Dieser kulturelle Umschwung wirkt sich massiv auf die IT aus. Mobile Endgeräte zählen zu den drei größten Sorgenkindern von IT-Verantwortlichen im Bereich IT-Sicherheit, insbesondere wenn es um private Geräte von Mitarbeitern geht, auf denen sich aber auch Geschäftsinformationen befinden. Weltweit wurden rund 18,5 Millionen personenbezogene Daten kompromittiert, weil mobile Geräte gestohlen wurden oder verloren gingen", so Frank Bunn, Industry Marketing Manager für Service Provider bei Symantec. 

 

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